Ausstellungsrückblick


SOMMERSCHAU Silvia Liebig I Claudia Terlunen 14.07. bis 30.07.2017

Vor der blam! Sommerpause gaben sich zwei Produzenten der blam! ein Stelldichein: Silvia Liebig, Gründungsmitglied der Galerie und Claudia Terlunen, Neuzugang seit Ende 2016.


 

Beide wirbeln schon länger durch die Welt der Kunstschaffenden, und trafen in der Vergangenheit für die eine und andere Projektentwicklung aufeinander – zuletzt bei „Auf nach Bilderbü“, einer Rauminstallation mit Trashfahrzeugen. Dass es überraschende Anknüpfungspunkte und Parallelen zwischen den jeweiligen Gestaltungssprachen gibt, zeigt die aktuelle Schau.


Fotos copyright @Anja Kerinnes, Matthias Wilm,  Kulturrepublik I Ausstellungsfotos Thomas Autering

Verflechtung- Kulturrepublik (Mainz)Matthias Boosch, Andrea Interschick, Oliver Kelm, Rieke Köster und Julia Schmidt 09.06.– 09.07.2017

Bei blam! Zeichnung, Druckgrafik, Malerei, Collage, Skulpturen, Objekte, Installation, Lesungen

 

Die Kulturrepublik aus Mainz war zu Gast in Dortmund und verflechtete Lettland „mit Trump im Kornfeld“ , imaginäre Lebewesen mit Verstrickungen von Beziehungen aus Farbe und Formen, auch von Bildträgern und Motiven, Rhythmik und Ornament mit „Arachne“.

 

 

Über die Kulturrepublik

Die KULTURREPUBLIK ist ein Verbund von Kunst-und Kulturschaffenden, die spartenübergreifend arbeiten. Der Verein KULTURREPUBLIK e.V. besteht seit Januar 2015 und wurde in Mainz gegründet. Für die Ausstellung in Dortmund entsendet die KULTURREPUBLIK ihre Mitglieder, Matthias Boosch, Andrea Interschick, Oliver Kelm, Rieke Köster und Julia Schmidt, die Arbeiten zum Thema „Verflechtungen“ präsentieren werden. Die Arbeiten umfassen die Medien Malerei, Plastik/Skulptur, Installation, Lesungen und Performance.

 


BEWEGTE BILDER UND PICKNICK Freitag 05.05., 19.05. und 02.06.2017, 19 h

blam! is calling

Im Mai und Juni hatten wir drei Abende im Programm, die sich mit Film- und Videokunst beschäftigten. Neben bewegten Bildern gab es auch bewegliches Essen: auf unserer Picknickwiese konnte man es sich gemütlich machen und etwas Leckeres mitbringen.

 

Im Mai und Anfang Juni haben wir ein Frühlingsthema im Angebot. Wir möchten mit euch in der blam! Produzentengalerie picknicken und dazu bewegte Bilder anschauen. Beim ersten der drei Freitagabende - am 05.05.2017 um 19.00 Uhr - könnt ihr euch nicht nur am Essen zum Picknicken, sondern auch beim Open Screening mit einem Video beteiligen. Getränke sind vorhanden.
Wir freuen uns auf euer Kommen! Willkommen auf der Picknick-Wiese!

 

05.05.2017 | Open Screening

Fast jeder hat schon mal ein Video gemacht um es danach in der Schublade verschwinden zu lassen. Jetzt bestand die Chance es wieder auszupacken und bei uns vorzuführen.

  

19.05.2017 | Wasser

Das meist blaue Nass ist für uns selbstverständlich, aber für viele Teile der Menschheit ein sehr existentielles Thema. Dieser Abend beleuchtete unterschiedliche Gesichtspunkte des blauen Goldes in Film- und Videokunst.

 

02.06.2017 | Tischtennis

Neben einer Platte zum Tischtennisspielen gab es an diesem Abend Projektionen mit Fotos und Filmausschnitten von diesem einzigartigen Sport geben.


Copyright Karsten Kleffmann, Thomas Autering

East Street Arts ARTIST YOKE - ANNIE NELSON/CHRIS WOODWARD Auftakt Samstag, 08.04.2017, 19 h

Kooperationsprojekt mit der blam!

 

East Street Arts ist eine Kunst-Organisation in Leeds mit dem Ziel zeitgenössische Künstler durch Veranstaltungen, Mitgliederaktivitäten und Unterstützung bei der beruflichen Entwicklung oder dem Studium zu fördern.

„Für uns, die East Street Arts, ist die kommende Zusammenarbeit mit der blam! etwas ganz Besonderes. Neben den über die Jahre gereiften Beziehungen zur Dortmunder Kunstszene, ergeben sich hieraus neue einzigartige Spielräume des kreativen Austausches und der künstlerischen Zusammenarbeit [...]. Gerade in einer Zeit des Brexit sind Künstlernetzwerke essentiell. Das Engagement von blam! ist in diesem Zusammenhang für uns einmalig.

 

Ich bin glücklich, zwei unserer aufregendsten East Street Arts Künstler in der blam! Produzentengalerie in Dortmund zu präsentieren.“

[Adam Young, Projektleiter, East Street Arts]

 

Artist Yoke - entwickeln ihre Arbeiten vor Ort und in Situ. Insofern ist die Prozess der zwei Kunstschaffenden ein ergebnisoffener - die in der Vergangenheit realisierten Projekte lassen uns mit Neugier auf die Entstehung der neuen Arbeiten warten.

[eaststreetarts.org.uk

 

ARTIST YOKE

Artist Yoke - Annie Nelson und Chris Woodward - arbeiten crossmedial in, mit und aus ihrer Umgebung heraus. Die aktuellen Arbeiten zielen darauf ab, die Aufmerksamkeit auf das  

permanente Verlangen nach schnellen Lösungen zu lenken, auf die Frage nach Besitzrechten (z.B. im Zusammenhang mit Landesgrenzen) und die Konflikte, die durch Migration entstehen. Als Material für die Konstruktion ihrer skulpturalen Installationen verwenden sie Massenware - viele, identische Formen - und das Stilmittel der Wiederholung. Häufig in einer Art und Weise, die an gezielte Lenkung

und Ausrichtung von Bewegung erinnert, ob es sich nun um die Führung des Besucherstroms im Ausstellungsbereich handelt oder den Spaziergang am Strand. In jedem Fall behält ihre Arbeit ein ausgeprägt spielerisches Element.

 

Weitere Informationen unter:

[Instagram und Twitter @artistYoke]

[artistyoke.com]

 

Download
Interview Radio Eldorado
blam!@eldoradio06042017_1900.mp3
MP3 Audio Datei 6.9 MB

Copyright Shirley Winter

ANDERE BLICKE — DAS RUHRGEBIET AUS UNGEWOHNTEN PERSPEKTIVEN. Auftakt Freitag, 10.03.2017, 19 h

Kooperationsprojekt mit der blam!

 

"Wir sind Pottpürée, eine Gruppe Studierender der TU Dortmund, die sich für ein Projekt zusammengefunden haben, um in Eigeninitiative Ausstellungen zu konzipieren und umzusetzen. Indem wir ein vielfältiges Rahmenprogramm planen und studentischen  Künstlern eine Ausstellungsmöglichkeit bieten, wollen wir einen Beitrag zur Kulturlandschaft im Ruhrgebiet leisten.

Im Mittelpunkt dieses ersten Ausstellungsprojektes Andere Blicke - Das Ruhrgebiet aus ungewohnten Perspektiven stehen der Alltag und die Vielfalt des Ruhrgebiets. Es werden Kunstwerke gezeigt, die über die gängigen Klischees hinausgehen. Ziel ist es, den gewohnten Blick des Betrachters zu verschieben und neue Perspektiven zu ermöglichen.  Das Projekt erfolgt in Kooperation mit dem Verlag Ruhrliteratur, dessen Wettbewerb zur nächsten Bild-Text Anthologie mit dem Thema Fenster.Rahmen in Zusammenarbeit mit Pottpürée entstehen wird. Siegerbild und -text werden bei der Vernissage gewürdigt."

 

Pottpürée besteht aus: Marita Bräker, Laura Di Betta, Sara Ebrahimi,

Alina Fuchte, Sarah Gössling, Annika Hiller, Kristina Stetinger, Karoline

Urbitzek, Mona Völkel, Shirley-Ann Winter

Das Projekt präsentiert Arbeiten von: Patrick Schattka,

Theresa Rafflenbeul, Viktor Sternemann und Mareike Alexander

 

[facebook.com/pottpuereeausstellung/]


Copyright Karsten Kleffmann

Peter Clouth und Sonja Tintelnot - Das Panoptikum der chaotischen Relevanz II Auftakt Freitag, 10.02.2017

Nachdem jahrhundertelang Könige und Fürsten ihre exotischen Schätze in Wunderkammern präsentierten und in späteren Zeiten Kuriositäten wie Wachsfiguren, Schrumpfköpfe oder ausgestopfte Revolverhelden in Varietés ausgestellt wurden, ist nun "Das Panoptikum der chaotischen Relevanz II" in der blam! Produzentengalerie im Dortmunder Unionviertel angekommen. In ihrer so betitelten gemeinsamen Ausstellung zeigen Clouth und Tintelnot ihre künstlerische Interpretation verschiedener Impulsgeber der multimedialen Gesellschaft, die auf das Individuum einwirkt.

 

Die beiden Ausstellungsräume präsentieren sich als ein Gesamtkunstwerk. Angefüllt sind sie mit Objekten, Bildern, Fotografien, Super8-, Dia- und Beamerprojektionen von Peter Clouth. Neben Clouths "bedeutsamen Artefakten" ist ebenfalls ein "Eloquentes Schutzzelt gegen den Overkill" von Sonja Tintelnot zu sehen und zu betreten. Die Ausführung zur Ausstellung wird in Form eines Video mitgeliefert.

 

"Guten Abend, meine sehr geehrten Damen und Herren," sagte dort eine fesche Roboter(kurator)in. "Mein Name ist Schwester Gretchen, ich bin die Kuratorin vom Dienst, und darf Sie hier und heute im Panoptikum der chaotischen Relevanz recht herzlich begrüßen."

 

Peter Clouth * 1958 in Düsseldorf I künstlerische Arbeit: Lichtobjekte, Installationen, Grafik, Fotografie, Film/Video I Mitglied der plan.d. Produzentengalerie (galerie-plan-d.de) Ausstellungen im In- und Ausland raumzeitbuero.de

 

Sonja Tintelnot * 1964 in Herford I Studium der Visuellen Kommunikation an der FH Düsseldorf, Schwerpunkte: Videokunst und Malerei I Studienaufenthalt in Japan I künstlerische Arbeit: Installation, Malerei und Objekte I seit 2001 Mitglied der plan.d. Produzentengalerie (galerie-plan-d.de) I Ausstellungen im In- und Ausland sonja-tintelnot.de

 


Copyright GerardVanSmirren_A040, Gerhard Stephanus DeGroot_ Refluxus_animale, MartinGensheimer_oT_ausThePower_070, Tina Tonagel_sisyphos-seitlich 

Fotos der Ausstellungseröffnung Copyright Sabrina Richmann

 

blam! is calling JAHRESENDAUSSTELLUNG MIT GÄSTEN Eröffnung 02.12.2016

Zum einjährigen Bestehen lud die blam! zur Jahresendausstellung mit Gästen. Martini (aka Wolfgang Kienast) hat in die Ausstellung eingeführt: freut euch auf Arbeiten von ils Bleibtreu, Jan Borgolte, Gerhard Stephanus de Groot, Robert Engelbrecht, Susan Feind, Martin Gensheimer, Siegfried Krüger, Michel M., Simone Prothmann, Qurt Qumi, Sabrina Richmann, Lena Schmidt, Patricia Tarczynski, Tina Tonagel, Gerard van Smirren und den Produzenten.


Copyright Sabrina Richmann

Ausstellungseröffnung 28.10.2016, 19h  BAHNHOFSKIZZEN, ZEICHNUNGEN UND COLLAGEN von Stephanie Brysch

28.10. - 20.11.2016  BAHNHOFSKIZZEN, ZEICHNUNGEN UND COLLAGEN, Stephanie Brysch

 

Stephanie Brysch war diesen Sommer Artist in Residence im Künstlerbahnhof Ebernburg und hat einen Spaziergang durch das Nahetal mitgebracht. In Zeichnungen und Bildern - in und um den Bahnhof herum, von Salinen und Superhelden. Und was macht man acht Wochen ohne Fernseher?In der Reihe „Lesende“ gibt es neue Comic Dialoge zu sehen. Und auch ohne Smartphone sind alle Pokémons versammelt!

 

Im Anschluss an die Ausstellungs-Eröffnung am 28.10. fand ein Konzert von "Chained To The Cooker" - Dagmar und Thomas Breuer in der blam! statt.


Copyright Sabrina Richmann, Silvia Liebig, Thomas Autering, Emrich Welsing

„Küchenbesuche“ Projekt, Ausstellung und Aktion von Silvia Liebig und Thomas Autering

30.09. bis 23.10.2016 „Küchenbesuche“ Projekt Silvia Liebig und Thomas Autering

Während in der Pfanne Zwiebeln brutzeln, Messer krachend durch Gemüse hacken, Wasser brodelt und verdampft, kringeln sich zur selben Zeit Bleistiftspäne aus dem Spitzer, kratzt, streicht, punktet Malgerät, schnippeln Scheren durch Papier.
Der Ort, an dem Familiengeheimnisse vor Sonntagsessen ausgetauscht werden und jede gute Party endet, wird zum Schauplatz eines Rendezvous zweier künstlerischer Disziplinen ...

Seit mehr als einem Jahr zeichnen Silvia Liebig und Thomas Autering in fremden Küchen. Zeitgleich zu omnisensorischen Nahrungs-Zubereitungs-Prozessen halten sie mit schnellem Strich fest, was ihnen ein- und auffällt. Am Ende steht stets die gemeinsame Mahlzeit. Die zeichnerischen Ergebnisse der Aktion und die Dokumentation des Drumherum waren in der blam! Produzentengalerie zu sehen.

 

"Eintopf " - Mitmachaktion zu den Küchenbesuchen

Dabei sein, am langen Tisch sitzen, Gemüse schnitzen, plaudern, zuhör‘n was die Jungs erzählen oder das Instrument und herab von oben flattern Zeichnungen -nur nicht in die Finger schneiden. Später zusammen den Eintopf auslöffeln.

 

Autering/Liebig/Überraschungsgäste: Livedokumentarzeichnung

Stephanie Brysch: Anleitung zum Gemüse schnitzen

Roman Kurth/Julian Gauda: Wort & Stimme

Christel Matthes, Matthias Nadolny Text & Musik

 


Copyright Roman Kurth, Nils Laengner

„HafenHörspielUnion“ - Ein Geschichten-Netz des Viertels

19.09. bis 24.09. 2016 (24.09. Präsentation) - Hörspielprojekt Roman Kurth, Julian Gauda, Fabian Raab, Theo Berwe, Christoph Danielsmeyer, Nils Laengner

Die Gruppe aus dem Umkreis des Dortmunder Rekorders – Julian Gauda (Wort), Roman Kurth (Wort), Theo Berwe (Synthesizer), Christoph Danielsmeyer (Kontrabass), Fabian Raab (Gitarre, Aufnahme & Ton), Nils Laengner (Fotografie) – erstellt unter Einbezug der Menschen im Viertel „Union“ und „Hafen“ ein Geschichten-Netz.

 

In einem ersten Schritt werden Stimmen – O-Töne, Geschichten, Anekdoten – gesammelt und aufgenommen; in einem zweiten Schritt enstehen durch Collage und Schnitt des so gewonnenen Materials kleine Hörspiele. Die Anekdoten-Spender und Stimmen der Menschen des Viertels finden auf diese Weise als Erzähler-Stimme oder in anderer Funktion Einzug und Widerhall in die Produktionen, welche sich stets zwischen Realität und Fiktion bewegen:

 

Was ist im Viertel passiert, was könnte passieren? Was ist wirklich; was möglich? Was ist unglaublich, aber wahr; was zu schön um wahr zu sein? Alltägliches und Absurdes, Vergangenes oder Erfundenes – die Grenzen verschwimmen.

 

https://hafenhoerspielunion.bandcamp.com

hafenhoerspielunion@gmail.com

 

Theo Berwe, geboren in Hagen (Jahrgang 1987), studiert Philosophie und Linguistik in Bochum und lebt in Dortmund.

Christoph Danielsmeyer, geboren in Passau (Jahrgang 1984), studiert Philosophie & Linguistik an der RUB, lebt und arbeitet in Dortmund.

Julian Gauda, geboren in Gladbeck (Jahrgang 1987), studiert Germanistik & Philosophie und lebt und arbeitet in Dortmund.

Roman Kurth, geboren in Münster (Jahrgang 1983), studiert Geschichte & Philosophie an der RUB, lebt und arbeitet – am liebsten mit Wort & Stimme - in Dortmund.

Nils Laengner, geboren in Dortmund (Jahrgang 1988), studierte Fotografie an der Fachhochschule Dortmund und arbeitet seit 4 Jahren als Freischaffender Fotograf.

Fabian Raab, geboren in Radevormwald (Jahrgang 1982), arbeitet als Gitarrenlehrer in Essen und lebt in Dortmund.

 

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen durch die LAG Soziokultureller Zentren NW.


Babette Martini "ZEITEN DER UNSCHÄRFE - TIMES OUT OF FOCUS" Work in Progress 08.07. bis 31.07.2016

Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Wechselwirkung zwischen dem Menschen und seiner Umwelt. Die grafischen und plastischen Arbeiten untersuchen die Kontakt- und Berührungspunkte zwischen Innen und Außen, wie sich diese zeitweise bedingen und wie sie neue Körperbilder formen. Es ist das Element des Austausches, welches sich hin und her bewegt und einen Zustand der Unschärfe hervorruft. [Babette Martini]


Zeichenaktion Thomas Autering - Teil der Ausstellung "Brache", 10.06. bis 03.07.2016

Fragmente von Fliesen, zerbröckelte Steine, abgerissene Äste und vertrocknete Pflanzen

Das Wort Brache steht für eine unbestellte Fläche oder einen Ort, der nach der Nutzung durch den Menschen wieder aufgegeben wurde. Begriffe wie Leere, Einöde, Stilstand schwingen mit. Und doch ist es gerade deswegen ein intensiver Ort mit neuer Vegetation und den Überbleibseln der ehemaligenNutzung. Dies interessiert mich in der zeichnerischen Auseinandersetzung mit diesen Fundstücken. Nicht der Raum, die Fläche stehen bei mir im Fokus, sondern die szenischen Miniaturen, vergleichbar mit Dokumenten einer Expedition.Während der gemeinsamen Zeichenaktion haben sich die Besucher den Exponaten zeichnerisch erneut angenähert.

 


Copyright Mark Ansorg

Eröffnung Silvia Liebig "Soundpatrouille – Projekt und akustische Installation" 13.05. bis 05.06.2016

Soundpatrouille ist ein Langzeit-Projekt, das im Wesentlichen der individuellen und universellen

Deutung zweier Begriffe nachspürt: Zuhause und Heimat. Wie unterschiedlich bzw. ähnlich

definieren Menschen verschiedener Herkunft, Nationalität und Generation ihr Zuhause; auf welchem Weg wird Erinnerung transportiert; wie wird Sprache eingesetzt?

 

In der ersten Phase des Projekts entstand mit soundpatrouille,de im Internet eine wachsende O-Ton-Sammlung aus Interviews, deren Ausgangspunkt ein Bogen mit 5 identischen Fragen bildet. Die in

der blam! präsentierte Installation erweitert das Audiomaterial nun um eine visuelle Ebene: die dokumentierten Erinnerungen bekommen eine zeichnerisches Entsprechung. Ähnlich aufgebaut wie

eine Planetenkarte wird das Erinnerte als geschlossenes System mit einem oder mehreren prägenden

Leitmotiven aufgefasst und dargestellt. Soundpatrouille

 

[Silvia Liebig]


Copyright Oliver Shaper, Stephanie Brysch und Babette Martini

 

Ausstellung 15.04. - 08.05.2016

Stephanie Brysch STADT-GARTEN, EIN PAPIERPROJEKT

Babette Martini SPURENSICHERUNG ARBEITSSTÄTTEN

Präsentiert wurden Zwischenergebnisse des Stadt-Garten (Brysch) und der Spurensicherung Arbeitsstätten (Martini), die im Rahmen des Projekts Westpassage (Union-Gewerbehof) entwickelt wurden.

 

"Stadt-Garten" -  Rauminstallation aus Papier

In Zusammenarbeit mit Institutionen und Anwohnern aus dem Unionviertel enstand ein Garten aus Papier in Origami-Technik. Viele fleißige Hände haben unterschiedliche Blumen gefaltet die in der Galerie vorgestellt wurden. Der Garten wächst auch heute noch weiter.

 

„Spurensicherung Arbeitsstätten“ – Frottagen auf Papier

Ein Stadtviertel lebt von den Aktivitäten und Gewerben der Menschen dort und die Spuren dieser Tätigkeiten wurden mit dem Projekt ‚Spurensicherung Arbeitsstätten‘ durch die künstlerische Methode der Frottage sichtbar gemacht. Gezeigt wurden Frottagen, die in Zusammenarbeit von verschiedenen Gewerben im Unionviertel gemacht wurden. Frottagen sind weder ein originalgetreues Abbild noch eine Art Fotografie. Bei der Frottage werden die haptischen und nicht die optischen

Aspekte abgeformt, wodurch ein besonderes Bild entsteht. Diese taktilen Abdrücke von Produkten, Werkzeugen und Teilen der Arbeitsumwelt geben Einblicke in die Arbeit dieser unterschiedlichen Gewerbe im Viertel.

 


ARTIC FAUL OUT NOW Release-Ausstellung des Magazins ARTIC Nr. 15

Auftakt! Freitag, 11.03.2016, 19 h

Das Team der Artic lud zum Flanieren durch das begehbare Heft in der blam! ein und stellte zudem das Projekt in seiner Vielfältigkeit vor. Die neue, mittlerweile 15. Ausgabe des Zeitschriftenprojekts widmet sich auf 80 Seiten dem Stichwort „faul“ – mit bild- und wortgewaltigen Beiträgen, die zum Himmel stinken, mit faulen Tricks arbeiten, dem Müßiggang frönen oder den Anfang aller Laster feiern.

 

Aktion! ARTIC lässt arbeiten.

An zwei Wochenenden dürfen die Ausstellungsbesucher dem nackten Buchblock eigenhändig den faulen Pelz (Jeanshose) überziehen, während sich die Redaktionsmitglieder nach einer Einführung in die Produktion genüsslich zurücklehnen. Wurde die blaue Jeanshose selbst mitgebracht, war der Lohn für die müßige Arbeit der fleißigen Hände die faule Nummer zum halben Preis.

 

[ARTIC] artic-magazin.de   

Copyright Andreas Drewer


Copyright Daniel Sadrowski

 

Ausstellung Jette Flügge 12.02.2016

Künstlergespräch zur Eröffnung Jette Flügge und Ulrik Schreckert, Kunstvermittler

In der Natur zu sein ermöglicht einen Abgleich der Sicht auf die Welt. Das Selbst wird kleiner, die Begeisterung für die Welt wächst. Wir suchen bestimmte Orte immer wieder auf, Landschaften, die uns berühren, wo bestimmte Pflanzen wachsen oder auch die Sonne besonders wärmt.

Vielleicht spiegelt dies einen Begriff von Heimat. Ich sammle Eindrücke und versuche, sie in meinen Bildräumen zu komprimieren.  Meine besondere Liebe gilt der Pfl anzenwelt, die sich in meinen Bildern zu Landschaften formiert. Ich fasziniere mich für das Rätselhafte, das sich in der Natur zeigt und das keiner Erklärung bedarf.

[Jette Flügge]

 

Aktionstage vor Ort

Während der Ausstellungsdauer haben Besucher jeweils mittwochs die Gelegenheit genutzt, die Künstlerin vor Ort zu treffen und die Entwicklung einer Landschaft an den Wänden der Galerie zu beobachten. Besucher haben mitgemacht, mitentscheiden, ausprobiert.

 


Copyright Daniel Sadrowski

Eröffnung 22.12.2015, ab 17 h

 Eröffnungsprogramm der Produzentengalerie blam!  im Dortmunder Unionviertel.
 Zu Beginn des geselligen Abends hat Dr. Babette Martini in einem 108-minütigen (Dia-)Vortrag die Entwicklung der weihnachtlichen Tanzbräuche der Region West-Worcestershire erläutert.
Im Folgenden sang Frau Silvia Liebig den 1984 erschienen Wham-(blam!)-Songs "Last Christmas“ nach.
Anschließend haben die Gäste unter Anleitung von Frau Stephanie Brysch gelernt, wie man kleine Fallen baut, kleine Pelztiere darin fängt und unter Verwendung selbstgesammelter Beeren schmackhaft zubereitet.
Herr Thomas Autering ließ dann das abwechslungsreiche Programm des Abends mit seinem Finger-Glöckchenspiel aus 64 historischen Glocken ausklingen.
In den Programmpausen gab es gesammelte Schnäpse und durchgereifte Lebkuchen.

Abweichungen in den Schilderungen der anwesenden Gäste sind möglich.